10.12. The Sonic Dawn

13.12. EvilMrSod

14.12. Sean Rowe // Steph Grace

17.12. #Rockabilly? #Fever!

17.12. SURFER JOE

18.12. Poetry Jam

20.12. #FNMC proudly presents:

20.12. Noorvik

21.12. WeihnachtSKAmarkt

04.01. TOM LIWA

06.01. BOB WAYNE

10.01. Jan Röttger // Hannes Weyland

16.01. THE MORLOCKS

17.01. Irma K

24.01. Sedlmeir

25.01. CLOX

28.01. Freimuth

30.01. Rich Kid Rebellion

30.01. TALENTSCHUPPEN

31.01. Certain Animals

01.02. Blind Butcher

DIESELKNECHT
11.07.   20:00h Eintritt frei
Lieder von Liebe, Tod & Teufel [und Mofafahren]
Der Bandname verrät es: drei Viertel der Band wuchsen irgendwo auf dem Land zwischen Ackerbohnen und Ergänzungsfutter auf. Mit Heavy Metal und Punkrock. Dann zog es sie in die Stadt, wo sie ausgerechnet den Country kennenlernten - und sich darin verliebten. Flying V und Nietenarmband wurden abgelegt, die neuen Werkzeuge waren von nun an Banjo, Gitarre, Kontrabass & eine Snare.
 
Zunächst gefiel es ihnen, Mundorgel-Klassiker, Arbeiterlieder wie alte Gedichte in einem Mix aus Punk, Volksmusik & Rockabilly neu zu vertonen. Noch heute werden bei jeder ihrer energiegeladenen Shows "Bolle", "Wir lieben die Stürme" oder "Niemals zurück" aus lauter Kehle eingefordert. Doch man wurde erwachsener - und reicherte das Repertoire mit mehr und mehr eigenen Stücken an. Mehrstimmige Gesänge wurden ausgefeilt und es durfte auch mal ein Gang runtergeschaltet werden.
 
Das blieb nicht unbeobachtet: im Jahre 2015 trat der Kultursender ARTE an die Band heran und bat, den Song "Zechenstadt" - eine schwarze Liebeserklärung an ihre Wahlheimat - für den 'Metropolreport Ruhrgebiet' zur Verfügung zu stellen. Dieselknecht bestanden darauf, das Lied live zu spielen und so geschah es. Endlich im Fernsehen! Doch man blieb nicht stehen, nahm drei CD-Alben und vier Vinyl-Singles auf, Musikvideos wurden gedreht. "Der letzte Wilderer" ist mehrfach nominiert und prämiert worden, in Arbeit befindet sich ein ca. 30-minütiges Kneipen-Musical. Und es wird unermüdlich über Festivals, durch Kneipen, Clubs und leere Hallen getourt. So wird man auch erwachsen.
 
2018 das vierte Album: METEOR* [ruhrfolk] - aufgenommen im Bochumer Kopfhörer-Studio unter der Aufsicht von Guntmar Feuerstein - wollte eigentlich standesgemäß wie vor allem auch ausgiebig im subrosa präsentiert werden, doch es stand schon der Kurzauftritt beim MUKKEFUX-Festival auf der Agenda. So kommen wir erst ein ganzes Jahr später wieder zu dem zweifelhaften Vergnügen eines vollen Dieselknecht-Konzerts, beim 3-Tages-Festival-Auftakt zur Wiederbelebung des #FNMC!
 
  
 
Dieselknecht @ facebook & 2016/2017 im subrosa
 
*Dieselknecht zeigen bei diesem Album eine beachtliche lyrische wie auch musikalische Bandbreite, die immer um ihren ursprünglichen Klangkörper aufbaut. Im Titelstück "Meteor" geht's gleich los, es ist ein dezentes Wurlitzer-Piano hören. Textlich sehr intim und persönlich mit einem wunderbaren Refrain-Hook. Ein großes Thema wird hingegen im zweiten Track und der Single-Auskopplung "Die Geister die ich rief" angesprochen: in der Rückschau an die Zeit der Aufklärung werfen die Knechte die Frage auf, was aus den Idealen von einst geworden ist. Entsprechend vielseitig ist das Arrangement ausgefallen. Man hört eigentlich alle Instrumente, die der Band im Laufe der Zeit lieb und teuer geworden sind. Und die waren echt ganz schön teuer.
 
Abwechslungsreich geht es mit einer zackigen Uptempo-Country-Nummer weiter, dicht gefolgt von einer Liebeserklärung an das stille Glück eines Sonntagnachmittages. Typisch für Dieselknecht sind immer wieder auch wilde Nummern wie das Glaubensbekenntnis an "Hardcore und Black Metal" und ein Statement zur kritischen Lage der Nation: "Make America great again" (man weiß, wer gemeint ist)!
 
Insgesamt bietet "METEOR" eine große Vielfalt an musikalischer Qualität und auch die Texte im Booklet werden sicher gerne ein zweites Mal gelesen. Denn das bringt das Erwachsensein leider mit sich: die Großen sind nicht immer sofort zu verstehen! Aber geben wir Ihnen eine Chance…
 
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